KI - künstliche Intelligenz trifft Achtsamkeit

(Das Titelfoto wurde passend zum Thema über das ChatGPT Plugin Dall-E 3 erstellt)

In einer Zeit, in der Technologie und Menschlichkeit oft als Gegensätze betrachtet werden, eröffnen Michael Stober vom Landgut Stober und KI (ChatGPT) Experte Michael Maus eine neue Perspektive auf diese Beziehung.

In einem intensiven Dialog beleuchten sie, wie Achtsamkeit und Künstliche Intelligenz (KI) sich gegenseitig ergänzen und bereichern können.

Michael Stober über KI in der Praxis:
"KI muss nicht gefürchtet werden", beginnt Stober, "sie ist ein Werkzeug, das uns unterstützt, nicht ersetzt." Er illustriert dies am Beispiel der Energiesteuerung in seinem Hotel, ein konkretes Beispiel für die harmonische Koexistenz von Achtsamkeit und KI: die Energiesteuerung. Stober, dessen Landgut Stober Nachhaltigkeit und Achtsamkeit hochhält, erläutert, wie KI zur Energieeffizienz und Kostenreduktion beiträgt.

"Die Energiesteuerung ist ein Paradebeispiel dafür, wie KI uns im Alltag unterstützen kann", erklärt Stober. Er beschreibt ein Szenario, in dem die KI als intelligenter Vermittler zwischen verschiedenen Geräten fungiert: Wenn in der Küche Hochbetrieb herrscht und der Konvektomat auf Hochtouren läuft, kommuniziert die KI mit anderen Geräten, wie z.B. dem Trockner im Keller, und versetzt diese in einen energiesparenden Ruhezustand.

"Das ist ein einfaches, aber effektives System, das uns hilft, Energieverbrauchsspitzen zu vermeiden und somit Kosten zu sparen." Stober betont, dass diese Art der intelligenten Energiesteuerung nicht nur die Stromrechnung senkt, sondern auch die Umwelt schont. "Wenn wir die Nutzung unserer Geräte optimieren, reduzieren wir unseren CO2-Fußabdruck und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz", fügt er hinzu.

Darüber hinaus ermöglicht die KI eine proaktive Wartung, indem sie direkt mit den Herstellern kommuniziert. "Durch die KI-gestützte Analyse können Wartungsbedarfe vorhergesagt und geplant werden, was nicht nur Ausfallzeiten minimiert, sondern auch die Lebensdauer der Geräte verlängert", erklärt Stober.

Dieser Ansatz spiegelt eine Achtsamkeit wieder, die das Landgut Stober in allen Aspekten seines Betriebs anstrebt – eine Achtsamkeit, die sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Maschinen und Ressourcen erstreckt.

Die Integration von KI in die Energiesteuerung ist ein Beispiel dafür, wie technologische Fortschritte und achtsames Management Hand in Hand gehen können, um effiziente, nachhaltige und kostenbewusste Betriebsabläufe zu schaffen. Stober und Maus sind sich einig, dass solche intelligenten Systeme die Zukunft der Industrie prägen und ein Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Unternehmertum sind.

"Durch solche Maßnahmen können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren – unsere Gäste und Mitarbeiter."

Stober über KI und alltägliche Prozesse:
Stober weist darauf hin, dass KI bereits in alltäglichen Prozessen wie Kaffeemaschinen und Online-Buchungssystemen integriert ist. "Diese Technologien ermöglichen es unseren Mitarbeitern, mehr Zeit für Achtsamkeit zu haben – sowohl gegenüber unseren Gästen als auch in Bezug auf sich selbst."

Maus über KI als Prozessautomatisierung:

"KI ist im Grunde die Automatisierung von Prozessen", fügt Maus hinzu. Er sieht in KI ein Mittel, um Marketingstrategien zu bereichern und einen Charakter zu schaffen, der als Markenbotschafter fungiert – ähnlich wie Mr. Propper in der Werbung.

Michael Maus über die Reichweite von KI:
Maus betont die Allgegenwärtigkeit und Zugänglichkeit von KI: "Sie ermöglicht es uns, von überall auf Systeme zuzugreifen und Prozesse zu steuern." Er sieht KI als eine Erweiterung des menschlichen Geistes, die es uns erlaubt, unsere Arbeit effizienter zu gestalten und sogar Interviews wie dieses zu verarbeiten und zu strukturieren.

Achtsamkeit im Geschäftsbetrieb:
Stober spricht über die Achtsamkeitsakademie auf seinem Landgut und wie die Prinzipien der inneren Entwicklung (die IDGs, Inner Development Goals) – Würde, Respekt, Toleranz, Empathie und solidarisches Handeln – sowohl für Mitarbeiter als auch Gäste von Bedeutung sind. "Diese Werte sind die Grundlage für unser Handeln nach den SDGs (Sustainable Development Goals)", erklärt er.

Die Sustainable Development Goals (SDGs), zu Deutsch "Ziele für nachhaltige Entwicklung", sind ein universeller Aufruf zu Aktion, um Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und sicherzustellen, dass alle Menschen Frieden und Wohlstand genießen können.

Diese 17 Ziele wurden von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2015 als Teil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung angenommen und sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

Jedes Ziel hat spezifische Zielvorgaben, die erreicht werden sollen, und deckt eine breite Palette von Nachhaltigkeitsaspekten ab. Hier sind die 17 Ziele:

  • 1. Keine Armut: Beendigung der Armut in allen ihren Formen überall.
  • 2. Kein Hunger: Beendigung von Hunger, Erreichung von Ernährungssicherheit und verbesserte Ernährung sowie Förderung nachhaltiger Landwirtschaft.
  • 3. Gesundheit und Wohlergehen: Sicherstellung eines gesunden Lebens und Förderung des Wohlergehens für alle Altersgruppen.
  • 4. Hochwertige Bildung: Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung und Förderung lebenslangen Lernens für alle.
  • 5. Geschlechtergleichheit: Erreichen von Geschlechtergleichheit und Ermächtigung aller Frauen und Mädchen.
  • 6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle.
  • 7. Bezahlbare und saubere Energie: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle.
  • 8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Förderung von nachhaltigem, inklusivem und nachhaltigem Wirtschaftswachstum, voller und produktiver Beschäftigung und menschenwürdiger Arbeit für alle.
  • 9. Industrie, Innovation und Infrastruktur: Aufbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, Förderung inklusiver und nachhaltiger Industrialisierung und Förderung von Innovation.
  • 10. Weniger Ungleichheiten: Verringerung von Ungleichheiten innerhalb von und zwischen Ländern.
  • 11. Nachhaltige Städte und Gemeinden: Machen von Städten und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig.
  • 12. Verantwortungsvoller Konsum und Produktion: Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster.
  • 13. Maßnahmen zum Klimaschutz: Umgehendes Handeln, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen.
  • 14. Leben unter Wasser: Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und marinen Ressourcen für nachhaltige Entwicklung.
  • 15. Leben an Land: Schutz, Wiederherstellung und Förderung der nachhaltigen Nutzung von terrestrischen Ökosystemen, nachhaltiges Management von Wäldern, Bekämpfung der Wüstenbildung, und Halt des Landverfalls und des Verlusts der biologischen Vielfalt.
  • 16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften für nachhaltige Entwicklung, Bereitstellung von Zugang zur Justiz für alle und Aufbau wirksamer, rechenschaftspflichtiger und inklusiver Institutionen auf allen Ebenen.
  • 17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Stärkung der Umsetzungsmittel und Wiederbelebung der globalen Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung.

Diese Ziele sind miteinander verbunden – oft ist der Schlüssel zum Erfolg in einem Bereich abhängig von den Fortschritten in anderen Bereichen. Die SDGs gelten universell und fordern alle Länder – arm, reich und mittleres Einkommen – auf, innerhalb ihrer eigenen Kapazitäten zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung beizutragen und nachhaltige Entwicklungspraktiken zu implementieren.

Maus über die Verbindung von KI und Achtsamkeit:
"KI sollte Achtsamkeit unterstützen, nicht untergraben", sagt Maus. Er schlägt vor, KI so zu trainieren, dass sie achtsame Inhalte erstellt und kommuniziert. "Stellen Sie sich einen KI-Markenbotschafter vor, der die Philosophie des Landguts Stober verkörpert – ein Avatar, der sich stetig weiterentwickelt und die Werte des achtsamen Handelns verbreitet."

Die Idee, Künstliche Intelligenz (KI) mit Achtsamkeit zu verbinden, ist ein innovatives Konzept, das darauf abzielt, die technologische Entwicklung im Einklang mit menschlichen Werten und ethischen Grundsätzen voranzutreiben.

Michael Maus spricht sich dafür aus, KI-Systeme so zu gestalten und zu schulen, dass sie nicht nur effizient und leistungsfähig sind, sondern auch die Prinzipien der Achtsamkeit in ihrer Funktionsweise und Kommunikation widerspiegeln.

Achtsame KI-Entwicklung:
Die Entwicklung einer achtsamen KI beginnt mit dem Trainingsprozess. Hierbei werden Algorithmen nicht nur mit großen Datenmengen gefüttert, sondern auch mit Inhalten, die auf Achtsamkeit, ethisches Verhalten und soziale Verantwortung ausgerichtet sind.

Dies könnte beispielsweise durch die Integration von Daten aus der Achtsamkeitsakademie des Landguts Stober geschehen, wo Werte wie Würde, Respekt, Toleranz, Empathie und solidarisches Handeln gelehrt werden.

KI als Markenbotschafter:
Maus' Vision eines KI-Markenbotschafters geht über die traditionelle Rolle von KI hinaus. Ein solcher Avatar würde nicht nur Informationen übermitteln, sondern auch die Markenphilosophie und -werte verkörpern.

Dieser Avatar könnte in der Lage sein, mit Kunden und Gästen auf eine Weise zu interagieren, die Achtsamkeit und Fürsorge zeigt, indem er beispielsweise auf ihre Bedürfnisse eingeht, personalisierte Empfehlungen gibt und in einem Ton kommuniziert, der die Markenidentität widerspiegelt.

Stetige Weiterentwicklung:
Ein wesentlicher Aspekt dieses Ansatzes ist die stetige Weiterentwicklung der KI. Durch maschinelles Lernen und kontinuierliches Feedback kann die KI sich anpassen und verbessern, um immer besser in der Lage zu sein, achtsame Inhalte zu erstellen und zu kommunizieren.

Dies bedeutet auch, dass die KI in der Lage sein muss, aus Interaktionen zu lernen und ihr Verhalten entsprechend anzupassen, um eine immer authentischere Repräsentation der Markenwerte zu gewährleisten.

Die Werte des achtsamen Handelns verbreiten:
Die KI könnte genutzt werden, um die Prinzipien der Achtsamkeit über das Landgut Stober hinaus zu verbreiten. Durch die Interaktion mit der KI könnten Gäste und Kunden dazu inspiriert werden, diese Werte in ihrem eigenen Leben zu reflektieren und umzusetzen.

Dies könnte durch achtsame Nachrichten, Tipps für das tägliche Leben oder durch die Förderung von Veranstaltungen und Aktivitäten geschehen, die im Einklang mit den Zielen der Achtsamkeitsakademie stehen.

Fazit:
Das Gespräch zwischen Stober und Maus zeigt, dass Achtsamkeit und KI keine Gegensätze sein müssen. Vielmehr können sie zusammenarbeiten, um sowohl die menschliche Erfahrung zu bereichern als auch Geschäftsprozesse zu optimieren.

Durch die Integration von KI in achtsame Praktiken können Unternehmen wie das Landgut Stober eine Balance zwischen Effizienz und Menschlichkeit finden.

 

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