Künstliche Intelligenz als Kostenkiller und Innovationsschub

26. März 2026 5 Minuten

Interview mit Michael Maus, KI-Experte, Founder, Autor, Speaker, Visionär und Herausgeber des KI Magazins

Redakteur, Das KI Magazin:
Herr Maus, viele Unternehmen blicken mit Sorge auf die kommenden Monate. Die Energiekosten steigen, gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck. Sie sagen, dass Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, diese Belastung aufzufangen. Wie genau?

Michael Maus:
Der entscheidende Punkt ist nicht, dass KI die Energiekosten direkt senkt, sondern dass sie an anderer Stelle enorme Einsparpotenziale freilegt. Wenn Unternehmen ihre Prozesse intelligenter gestalten, lassen sich Kosten einsparen, die steigende Energiepreise teilweise auffangen können. Genau darin liegt die große Stärke von KI. Nehmen wir zum Beispiel die PR-Arbeit in Unternehmen. Dort werden häufig viele Stunden, externe Ressourcen und hohe Budgets gebunden. Mit Lösungen wie PresseEco kann man diese Kosten massiv reduzieren und gleichzeitig schneller, strukturierter und zielgerichteter arbeiten. KI wird damit zu einem Hebel, um wirtschaftlichen Druck an anderer Stelle abzufedern.

Fakten, Daten, Infos:**

KI senkt nicht automatisch die Stromrechnung, kann aber indirekt helfen, steigende Energiekosten auszugleichen. Besonders in Verwaltung, Kommunikation, Marketing und PR entstehen große Einsparpotenziale durch automatisierte Prozesse, weniger manuelle Arbeit und geringeren Agenturaufwand.

Michael Maus


Künstliche Intelligenz muss nicht aussehen wie ein Maschienwerk.

In der stillen Symphonie der Technologie erblüht die Künstliche Intelligenz als Dirigent, der Prozesse mit unsichtbarer Hand leitet. Sie tanzt durch Datenströme, automatisiert mit Präzision und Geduld, webt ein Netz aus Effizienz und Innovation. So entfesselt sie die Kraft des Fortschritts, während wir staunend zusehen, wie die Zukunft Gestalt annimmt.


Redakteur, Das KI Magazin:
Überhaupt gefragt: Was denken Sie, wie viel Kosten KI in Unternehmen realistisch einsparen kann?

Michael Maus:
Ich gehe davon aus, dass ein Unternehmen mit der richtigen Strategie 30 bis 40 Prozent der aktuellen Kosten einsparen kann. Das ist natürlich kein pauschaler Wert für jede Branche, sondern hängt stark vom Geschäftsmodell ab. Im produzierenden Gewerbe sind die Möglichkeiten oft begrenzter, weil dort Maschinen, Materialeinsatz und physische Abläufe dominieren. In wissensintensiven Bereichen sieht das ganz anders aus. Ein Steuerberater, ein Hotel, eine Agentur oder allgemein Unternehmen mit hohem Verwaltungs-, Kommunikations- oder Marketinganteil können deutlich stärker profitieren. Dort schlummern oft gewaltige Effizienzreserven, die bisher schlicht ungenutzt waren.

Fakten, Daten, Infos:

Die größten Einsparungen durch KI entstehen dort, wo viel organisiert, dokumentiert, kommuniziert und geplant wird. Dienstleistungsbranchen profitieren meist stärker als klassische Produktion. Entscheidend ist nicht die KI allein, sondern die richtige Strategie im Unternehmen.

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Redakteur, Das KI Magazin:
Sie haben mit PresseEco und dem Medien-Ökosystem bereits sehr konkrete Beispiele geschaffen. Was, glauben Sie, wird in der Zukunft daraus entstehen?

Michael Maus:
Ich denke, dass wir gerade erst am Anfang stehen. Vor allem im Bereich PresseEco, wo wir gemeinsam mit TrendXPress ein Joint Venture realisiert haben, sehen wir sehr deutlich, wohin die Reise geht. Wir sind in der Lage, klassische PR-Arbeit in vielen Bereichen nicht nur zu ergänzen, sondern in Teilen tatsächlich abzulösen. Das bedeutet: schneller arbeiten, präziser ausspielen, Kosten senken und gleichzeitig Reichweite strukturierter aufbauen.

Mit dem Medien-Ökosystem schaffen wir darüber hinaus eine völlig neue Form zukünftiger Werbung. Statt punktuell und teuer einzelne Maßnahmen einzukaufen, entsteht ein vernetztes System, das gezielter, effektiver und deutlich kostengünstiger arbeitet als viele klassische Advertorial-Modelle der Vergangenheit. Die Werbung der Zukunft wird nicht mehr breit und unscharf gestreut, sondern planbar, intelligent und wirtschaftlich eingesetzt.

Fakten, Daten, Infos:

KI verändert PR und Werbung grundlegend. Künftig geht es stärker um vernetzte Systeme statt Einzelmaßnahmen. Wer Reichweite, Sichtbarkeit und Content intelligent verbindet, kann mit weniger Budget deutlich effizienter kommunizieren als mit klassischen, isolierten Werbeformen.

Vergleich traditionelle Verlage vs Ökosystem Evolution

Redakteur, Das KI Magazin:
Können Sie sich vorstellen, dass Branchen wie PR-Agenturen, SEO-Agenturen oder auch Vermarktungsagenturen in Zukunft ganz verschwinden?

Michael Maus:
Ganz so radikal würde ich es nicht formulieren. Diese Branchen werden sich stark verändern, das steht außer Frage. KI greift genau dort ein, wo Prozesse standardisiert, skaliert und beschleunigt werden können. Aber KI ist kein Selbstläufer. Sie muss trainiert, strategisch eingesetzt, kontrolliert und weiterentwickelt werden. So einfach ist das alles nicht.

Deshalb glaube ich, dass der Mensch auch künftig eine übergeordnete Rolle spielen wird. Allerdings wird sich diese Rolle verändern. Weniger operative Fleißarbeit, mehr strategisches Denken, mehr Steuerung, mehr Qualitätskontrolle. Wer sich ernsthaft mit KI beschäftigt, wird nicht verdrängt, sondern aufgewertet. Wer hingegen glaubt, man könne weitermachen wie bisher, könnte ziemlich schnell den Anschluss verlieren.

Fakten, Daten, Infos:

KI ersetzt nicht automatisch ganze Branchen, verändert aber Aufgabenprofile massiv. Standardisierte Leistungen werden stärker automatisiert, während Strategie, Kontrolle, Training und kreative Steuerung weiterhin vom Menschen kommen müssen.

Organisches Wachstum bis März 2026

Redakteur, Das KI Magazin:
Heißt das am Ende: KI ist weniger eine Bedrohung als vielmehr ein Werkzeug zur wirtschaftlichen Stabilisierung?

Michael Maus:
Ganz genau. KI ist kein Gegner, sondern ein Instrument. Und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann dieses Instrument darüber entscheiden, ob ein Unternehmen unter Druck gerät oder wieder Luft zum Atmen bekommt. Wenn Energiekosten steigen, wenn Personal teuer ist, wenn klassische Prozesse zu langsam und zu aufwendig werden, dann braucht es neue Wege. KI kann genau dieser Weg sein. Nicht als Zauberstab, aber als sehr mächtiges Werkzeug. Und wer es richtig einsetzt, wird feststellen: Man kann nicht nur Kosten senken, sondern oft auch Qualität, Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zugleich verbessern.

Fakten, Daten, Infos:

KI ist vor allem dann stark, wenn Unternehmen unter Kostendruck stehen. Sie kann Abläufe beschleunigen, Personal entlasten, Qualität sichern und Budgets effizienter einsetzen. Damit wird sie für viele Unternehmen zu einem Stabilitätsfaktor.

Michael Maus ist 57 Jahre alt, Vater einer Tochter, lebt in einer Patchwork Familie in der Nähe von Düsseldorf auf dem Land und beschäftigt sich seit vielen jahrem mit dem Thema KI. Michael Maus hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit sich einen Namen in dieser Branche zu machen und begeistert immer wieder durch seine lebendige, emotionale Art und vor allem die überzeugende Darstellung der Möglichkeiten mit künstlicher Intelligenz. Michael Maus wird gerne von Unternehmen beratend in Anspruch genommen, weil er in der Lage ist, auch Skeptiker positiv mit KI anzustecken. Seine Vorträge auf Messen und Kongressen und anderen Veranstaltungen sind immer wieder fesselnde Momente für Zuhörer, sein einzigartiger Humor auch mit solch technischen Bereichen, beweist, dass KI nicht tröge und langweilig sein muss.

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